Sonntag, 30. Januar 2011

Die Outdoor-Branche ignoriert Umwelt und Menschenrechte

Chugach1
Das Geschäftsmodell der Outdoor-Firmen: Die passende Kleidung für jede Situation.
Bildquelle: By AlaskaTrekker at en.wikipedia [CC-BY-SA-2.5], from Wikimedia Commons

Matschiger Waldboden, felsige Landschaften und verschneite Gebirge - So stellen wir uns die Natur vor. Die großen Outdoor-Hersteller haben deshalb die passende Kleidung für solche Gebiete entwickelt und erreichen damit eine immer größer werdende Käuferschicht. Modisch, äußerst funktionell und zuverlässig ist Outdoor-Kleidung, weshalb die Verbraucher auch gerne mehr für solche Produkte zahlen.

"Draußen zu Hause" heißt der Slogan des sehr bekannten Herstellers Jack Wolfskin. In seinen Werbevideos wandern mehrere Leute, Männer und Frauen, durch verschiedenes Gelände und präsentieren dabei die verschiedenen Produkte: Stabile Wanderstiefel, wärmende und regenfeste Jacken und komfortable Rucksäcke. Die Produkte sehen gut aus und sind meist absolut zuverlässig im Gebrauch.
Trotz Wirtschaftskrise konnten die Unternehmen steigende Umsätze verzeichnen und rüsten schon lange nicht mehr nur Natur- und Abenteuerfreunde aus, sondern haben sich zu Herstellern angesagter Alltagskleidung entwickelt. Und genau dieser wachsende Käuferstamm wünscht mehr Transparenz und Fairness in der Produktion. Deshalb werben die Outdoor-Hersteller mit Nachhaltigkeit und fairer Produktion, um ihren Käufern ein gutes Gefühl geben zu können und die Gewinne zu maximieren - Das Image ist dennoch grün. Ein Unternehmen, dass Produkte für Naturaktivitäten fertigt, müsste doch also auch ein Interesse am Umweltschutz haben, oder? - Klingt jedenfalls sehr plausibel und ist trotzdem total daneben.

In verschiedenen Ländern, meistens China, Indien, Bangladesch oder El Salvador, lassen die Hersteller ihre Softshelljacken, Rucksäcke, Stiefel und sonstigen Produkte fertigen. Die angestellen Näherinnen und Näher erhalten dabei lebensunwürdige Hungerlöhne und müssen zahlreiche unbezahlte Überstunden leisten, weshalb viele Angestellte oft mehrere Tage am Stück fertigen müssen. In El Salvador sind solche Textilfabriken ein großes Problem, da die Arbeiter zwar den gesetzlichen Mindestlohn erhalten und dennoch nicht genügend Geld zum Leben haben. The North Face lässt einen großen Teil des Sortiments in diesen Fabriken herstellen und zahlt jedem Angestellten den gesetzlichen Mindestlohn von 174 Dollar pro Monat, wovon 3 Prozent für die Rentenversicherung und 6,2 Prozent für die Krankenversicherung abgezogen werden. Rund 158 Dollar bleiben einer solchen Arbeitskraft dann für die restlichen Ausgaben, was unter keinen Umständen für ein normales Leben ausreicht:

Die Gewerkschafterin Jeaneth Pineda sagte dazu in einem taz-Interview:"Die Miete für ein Haus kostet beispielsweise 64 Dollar monatlich. Hinzu kommen zwölf Dollar für Strom, 36 für das Schulessen der Kinder und etwa 60 Dollar für die öffentlichen Busse. Damit ist der Lohn fast aufgebraucht - aber die Erwachsenen selbst haben noch nichts gegessen. Im Gegensatz zu den Versprechen der Firmen ist die Existenz vieler Arbeiterinnen durch die niedrigen Mindestlöhne nicht gesichert." Laut Statistiken benötigt eine 4-köpfige Familie jedoch etwa 700 Dollar monatlich, um ihren Grundbedarf finanzieren zu können. Deshalb müssen besonders Frauen noch weitere Nebenjobs annehmen, um ihre Familien einigermaßen versorgen zu können.
Niemand wehrt sich gegen diese Arbeitsumstände, was allerdings auch nur bedingt möglich wäre, da ansonsten eine Kündigung droht. The North Face verbietet gezielt Gewerkschaften und begründet dieses mit der korrekten Einhaltung des Verhaltenskodex, welcher aber keine fairen Arbeitsbedingungen und faire Löhne vorsieht.

Auch beim Hersteller Jack Wolfskin sind ähnliche Mängel in der Produktionskette festgestellt worden: Im November 2004 testete die Stiftung Warentest 14 Trekking-Jacken und befragte die Firmen, ob die Funktionsjacken fair, sozial und ökologisch korrekt produziert werden. Jack Wolfskin und Lowe Alpine verweigerten allerdings jegliche Angaben. Aufgrund von wachsendem Druck der Clean Clothes Campaign entschloss sich der Hersteller zu einer Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation, die gewisse Sozialstandards und bessere Arbeitsbedingungen garantiert. Dennoch sind, wie bei The North Face auch, die Produkte nicht fair gehandelt und bestehen auch nicht aus Bio-Baumwolle oder ähnlichen umweltschonenden Materialien. Des Weiteren sind die Produktionsabläufe nicht umweltschonend und für die Kunden kaum nachvollziehbar.
Auch bei namenhaften Herstellern wie Fjällräven, Mammut, Marmot, Salewa, Tatonka und Vaude existieren keine fairen Produktionsabläufe. Aufgrund fehlender Transparenz ist es deshalb auch nicht möglich die einzelnen Produktionsschritte nachzuvollziehen. Außerdem wird nur wenig bis gar nicht auf nachhaltige Materialien und Produktionsabläufe gesetzt.

Momentan sind also alle namenhaften Outdoor-Produzenten abzulehnen, da diese keine glaubwürdigen und fairen Arbeitsbedingungen und Sozialstandards vorweisen können und nur wenig oder gar nicht auf nachhaltige Produktionsweisen und Materialien setzen.

Patagonia war deshalb stets die Alternative in dieser Branche und konnte dieses auch eindrucksvoll beweisen, indem hohe Arbeitsstandards, eine entsprechende Transparenz und die Verwendung von Bio-Baumwolle garantiert werden konnten. Außerdem hat Patagonia in der Vergangenheit etliche Maßnahmen zum Umweltschutz eingeleitet. In einer Studie von Juli 2010 kritisiert die Clean Cloth Campaign, dass Patagonia sich in seinem Arbeitskodex nicht zur Zahlung eines Existenzlohns verpflichtet. Es bleibt weiterhin abzuwarten, in welche Richtung sich dieser Hersteller entwickeln wird. Dennoch ist Patagonia empfehlenswerter als die anderen namenhaften Produzenten.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch das Label monkee clothing empfehlen, dass zwar ein noch sehr kleines Sortiment hat und dennoch fair und ökologisch agiert. Ich zitiere dazu aus einem vorherigen Blog-Eintrag von mir:
"Auch im Outdoor-Bereich hat sich Fair Trade herumgesprochen: monkee clothing bietet robuste und stylische Kleidungsstücke, die sich ideal zum Klettern, Wandern oder zu ähnlichen Aktivitäten eignen. Alle Kleidungsstücke stammen aus fairer Produktion und wurden aus biologischer Baumwolle hergestellt. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen den Dian-Fossey-Gorilla-Fund und das Gorillaschutzprogramm des WWF's. Wer die Kleidungsstücke einmal in Aktion sehen will, sollte sich folgende Videos anschauen! Immer öfter ist die monkee Kleidung auch in normalen Outdoor-Läden zu bekommen - Falls nicht: Sprecht den Filialleiter an und lasst die Kleidung bestellen."

Auch der öko-faire Hersteller Nau bietet einwandfreie Kleidung, die unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurde. Das Unternehmen hat sich beispielsweise dem Global Organic Textile Standard verpflichtet und ist dennoch nicht teurer als andere Outdoor-Unternehmen. Leider können die Produkte bislang nur direkt aus dem Shop aus den USA bezogen werden.

Der schwedische Hersteller Klättermusen bietet gute Ansätze und bietet beispielsweise ein einzigartiges Recyclingsystem an, bei welchem Kunden ihren Pfand für alte Klättermusen Produkte im Geschäft zurückbekommen. Diese Produkte werden dann repariert und gespendet! Kleidungsstücke, die nicht mehr getragen werden können, werden für neue Rucksäcke, Jacken und sonstiges Equipment verarbeitet.
Auch der ECO-Index, welcher aufzeigt wie umweltfreundlich ein Unternehmen ist, hat 2006 ermittelt, dass Klättermusen 61 Prozent der verlangten Kriterien erfüllen konnte. Des Weiteren verteilt das Unternehmen 1 Prozent des Umsatzes auf verschiedene Umweltprojekte. Klättermusen setzt ebenfalls recyceltes Nylon und organische Baumwolle für verschiedene Produkte ein.

Wer noch weitere Hersteller kennt, die, jedenfalls teilweise, ökologisch und menschlich handeln, kann mich gerne informieren. Ich werde dann den Artikel entsprechend ergänzen.
Deutlich wird dennoch, dass in dieser Branche noch einiges zu tun ist. Das heißt: Verbesserung der Arbeitsbedingungen (faire Löhne, gerechte Arbeitszeiten, keine Kinderarbeit und Bildung von Gewerkschaften), die Fertigung mit nachhaltigen Rohstoffen (Bio-Baumwolle und recyceltes Nylon) und die Entwicklung neuer, umweltschonender Produktionswege und -materialien.

Montag, 24. Januar 2011

22.000 haben es satt!

Am Samstag, den 22.01.2011, demonstrierten 22.000 Teilnehmer gegen Massentierhaltung, die Industrialisierung der Landwirtschaft und Gentechnik und gleichzeitig für eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft und einen besseren Verbraucherschutz. Bei der größten Demonstration dieser Art zogen Bauern, Umweltschützer, Tierschützer, Parteien und Verbraucher gemeinsam vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Getragen wurde die Veranstaltung von 120 Bauern- und Umweltverbänden, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik, sowie von Eine-Welt-Gruppen.

3:30 - Aufstehen ist angesagt. Das fällt mir trotz wenig Schlaf doch sehr leicht.

4:00 - Ich habe nicht gefrühstückt, da ich um diese Uhrzeit wirklich keinen Bissen runterbekomme. Mit dem Auto geht es jetzt zum Rendsburger Bahnhof.

4:15 - Angekommen- Schnell noch ein Ticket kaufen und dann ab zum Bahnsteig.

4:23 - Der Zug fährt pünktlich in Richtung Kiel Hbf. Außer mir steigt niemand weiteres in den Zug ein, obwohl ich auf ein paar weitere Teilnehmer gehofft habe.

4:58 - Die NOB trifft pünktlich in Kiel ein. Jetzt dauert es noch etwa eine halbe Stunde bis sich die restlichen Demonstranten aus Kiel zeigen.

5:30 - Pünktlich versammeln sich die Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt im Bahnhof. Etwa 20 Leute sind dem Aufruf der Bürgerinitiative gentechnikfreies Schleswig-Holstein gefolgt.

5:45 - Der Zug nach Lübeck fährt pünktlich ab. Trotz wenig Schlaf herrscht gute Stimmung unter den Teilnehmern. Es wird diskutiert und gelacht und gleichzeitig lernen sich alle kennen.

6:58 - Pünktlich treffen wir in der Hansestadt ein. Wir wechseln sofort das Gleis und steigen in den nächsten Zug Richtung Bad Kleinen, welcher mit 2 Wagons viel zu klein ist. Deshalb müssen wir die gesamte Fahrt auf dem Boden sitzen, was jedoch nicht weiter tragisch gewesen ist.

7:55 - Wir treffen in Bad Kleinen ein und müssen sofort den Zug wechseln, da wir lediglich eine Umsteigezeit von 3 Minuten haben. Dennoch erreichen wir den Anschlusszug rechtzeitig und fahren jetzt weiter Richtung Berlin.

8:23 - Spätestens ab Schwerin ist der Zug vollkommen überfüllt. Glücklicherweise haben wir alle einen Sitzplatz abbekommen. Keine Ahnung, ob die ganzen Leute zur Demo wollen...
Die meisten nutzen die Zugfahrt jetzt zum Schlafen, da die Müdigkeit langsam einsetzt.

10:29 - Geschafft! Endlich haben wir unser Ziel erreicht und stehen pünktlich im Berliner Hauptbahnhof. Noch sind es 1,5 Stunden bis zum offiziellen Beginn der Demonstration, weshalb noch einige Sachen in den Schließfächern untergebracht werden und sich noch einige Mitreisende entsprechend stärken.

11:30 - Wir stehen nun auf dem Vorplatz vom Hauptbahnhof - Hier sind Bühnen und verschiedene Stände aufgebaut. Eine riesige Menschenmasse hat sich bereits angesammelt und zeigt ihre Meinung durch Protestrufe und Plakate deutlich: Keine Gentechnik, keine Massentierhaltung und für eine ökologische Landwirtschaft!

12:30 - Der Demozug kommt langsam in Bewegung und die riesige Menschenmasse ist wirklich beeindruckend.

13:30 - Die Leute rufen immer und immer wieder "Wir haben es satt!", auf Bannern fordern die Demonstranten ein Verbot von Massentierhaltung, Tierquälerei und Gentechnik und einige Greenpeace-Aktivisten bieten beeindruckende Trommeleinlagen - Der Protest ist kreativ, laut und mitreißend.

14:00 - Wir erreichen die Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Rundherum haben Gastronomie und Vereine Stände aufgebaut. Verschiedene Redner lassen ihren Unmut heraus: Eine Rednerin ruft ins Mikro:"Keine Gentechnik und keine Agrarfabriken" - Die Masse jubelt und applaudiert!

15:30 - Nach mehreren Redebeiträgen machen wir uns auf den Weg zurück zum Hauptbahnhof. Mit der Zeit ist es auch kalt geworden, zumal es vor der Demonstration etwas geschneit hat.

16:00 - Im Bahnhof müssen wir jetzt noch knapp 1,5 Stunden auf unseren Zug nach Bad Kleinen warten.

17:00 - Am vereinbarten Treffpunkt finden sich alle Mitfahrer wieder. Noch eine halbe Stunde Warten ist angesagt.

17:29 - Der Zug trifft ein und wir versuchen uns Sitzplätze zu ergattern, was glücklicherweise klappt, da der Zug auch auf der Rückfahrt sehr voll ist.

20:03 - Mit Verspätung trifft die Regionalbahn in Bad Kleinen ein, weshalb wir laut Fahrplan den Anschlusszug verpasst hätten. Glücklicherweise wartet der Zug, weshalb alle Leute über die Gleise rennen. Ist jedoch eine Straftat und bescherte uns auch noch eine entsprechende Konfrontation mit einem Polizisten. Und auch auf der Rücktour ist der Zug wieder so klein; wobei wir jetzt einen Sitzplatz bekommen.

20:20 - Fast die gesamte Zugfahrt über versuchen betrunkene Hansa Rostock Fans uns zu provozieren und zu beschimpfen. Erfolg haben sie damit zum Glück keinen!

20:56 - Wir treffen in Lübeck ein und wechseln sofort den Zug. Jetzt geht es gleich zurück nach Kiel.

21:06 - Der Zug rollt nun Richtung Kiel. Alle Teilnehmer sind sehr zufrieden mit der Demo und sind sich einig, dass diese Demonstration etwas bewirken wird/bewirkt hat. Es wird noch viel gequatscht und gelacht - Die Stimmung ist weiterhin prima!

22:20 - Wir treffen mit ein paar Minuten Verspätung in Kiel ein. Alle verabschieden sich zufrieden voneinander und machen sich auf den Weg nach Hause. Ich muss noch bis 23:00 warten.

23:01 - Die NOB Kiel-Husum fährt pünktlich ab. Nun geht es zurück nach Rendsburg.

23:32 - Pünktlich treffe ich in Rendsburg ein. Jetzt geht es mit dem Auto zurück nach Hause.

23:45 - Zufrieden treffe ich zu Hause ein. Die Demonstration war mit 22.000 Teilnehmern wirklich beeindruckend und ich bin mir sicher, dass dieser Appell der Bürger etwas bewegen wird. Ein klares Zeichen der Verbraucher und Verbände ist es auf jeden Fall gewesen!


Dieses Video wurde von mir erstellt. Entschuldigt bitte die etwas schlechte Qualität, die ich meinem Bearbeitungsprogramm zu verdanken habe. Selbstverständlich könnt ihr das Video runterladen und veröffentlichen! Ein Quellenhinweis zum Blog wäre aber ganz nett :)!

Demonstration "Wir haben es satt" - 22.01.2011 in Berlin from Thorge Ott on Vimeo.


Zur Verwendung der Bilder: Die Bilder stehen unter der CC-BY-SA Lizenz. Das bedeutet: Die Bilder dürfen verbreitet werden und dürfen auch nach freien Wünschen bearbeitet werden. Auch für kommerzielle Projekte stehen diese Bilder kostenlos zur Verfügung. Wichtig: Mein Name und der direkte Link zum Blog muss stets mit angegeben werden. Weitergabe der Bilder bitte nur unter gleichen Bedingungen!














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Freitag, 21. Januar 2011

Fair tragen - Faire Mode im Internet bestellen

Kleidung kann durchaus stilvoll und gleichzeitig ethisch korrekt sein. Man muss nur die richtigen Bezugsquellen kennen.
Bildquelle: flickr, FeatheredTar, CC BY 2.0

Die großen Textilkonzerne wie H&M, Adidas, Nike oder auch The North Face lassen vorwiegend in Billiglohnländern produzieren. Dort werden die Kleidungsstücke unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen gefertigt und die ArbeiterInnen erhalten Löhne, von denen sie kein normales Leben bestreiten können. Sie arbeiten oft 12 Stunden täglich, teilweise sogar mehrere Tage am Stück und erhalten dafür umgerechnet knapp 30-40 Euro monatlich, was selbst in Ländern wie Bangladesch zu wenig ist. Sie klagen über Müdigkeit und enormen Arbeitsdruck, was die Aufseher in den Produktionsstätten der Konzerne ganz und gar nicht interessiert. Wer nicht zügig arbeitet, wird geschlagen oder sexuell missbraucht. Widerstand gegen die Aufseher führt zur Kündigung und damit zum Verlust des lebenswichtigen Arbeitsplatzes.

In Fabriken in China, Bangladesch, Indien oder beispielsweise der Türkei sitzen die meist weiblichen ArbeiterInnen an ihren Nähmaschinen und fertigen Billigmode, die wir Wochen später in Deutschland kaufen können. Ihr Arbeitsumfeld ist heruntergekommen, teilweise fehlen Fenster in den Fabriken und auch sonst ist oft nur eine stinkende Toilette für alle Mitarbeiter vorhanden. Arbeits- und Hygienestandards werden bewusst nicht eingehalten. Es sind TextilsklavInnen, darunter viele Kinder, die ihr Leben lang für unsere günstige Mode leiden müssen.

Leider sind auch die übertrieben hohen Preise von Adidas und anderen Markenfirmen keine Garantie für gute Arbeitsbedingungen, da auch dort die Angestellten gnadenlos ausgebeutet werden und unter abartigen Bedingungen arbeiten müssen. Hier ist das Motiv klar: Billig produzieren und sehr teuer verkaufen! Der Gewinn geht an gierige Konzernbosse, die sich nicht um bessere Arbeitsbedingungen bemühen, obwohl dadurch die Klamotten nicht teurer sein müssten.
Außerdem nutzen die Konzerne konventionelle Baumwolle, die nicht nur doppelt soviel Wasser wie Bio-Baumwolle verbraucht, sondern auch unter dem Einsatz von giftigen Pestiziden und Gentechnik hergestellt wird. Die PflückerInnen, besonders Kinder, erhalten unmenschliche Löhne, erkranken an den Pestiziden und arbeiten täglich rund 12 Stunden unter schlechten Arbeitsbedingungen. Bislang haben die Hersteller ihr Sortiment gar nicht oder nur sehr minimal auf echte Bio-Baumwolle umgestellt!

Wer diese skrupellosen Machenschaften nicht weiter unterstützen will, sollte fair gehandelte Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle kaufen. Der faire Handel garantiert gerechte, lebenswerte Löhne, gute Arbeitsbedingugen und Gewerkschaften. Außerdem ist Kinderarbeit streng verboten, sodass die Kinder zur Schule gehen und ein normales Leben führen können. Fair gehandelte Bio-Baumwolle verbietet giftige Pestizide und Gentechnik, garantiert aber gleichzeitig gute Löhne und Arbeitsbedingungen. Auch hier ist Kinderarbeit verboten!

Faire Kleidung gibt es oft leider nicht einfach so in jeder Innenstadt zu kaufen. Zwar gibt es vereinzelt Kleidungsläden, die ausschließlich fair gehandelte Kleidungsstücke verkaufen und doch findet der Verkauf oft nur über das Internet statt, da die Ladenmieten für die BetreiberInnen in der Regel nicht bezahlbar sind.
Nachfolgend sind verschiedene Onlineshops und Ladengeschäfte aufgeführt, die ihr Sortiment unterschiedlich gestaltet haben, aber im Kern alle Wert auf faire und umweltfreundliche Produktionsbedingungen legen.
Zwar mögen die etwas höheren Preise im ersten Moment abschreckend wirken, wenngleich bedacht werden sollte, dass die Kleidungsstücke qualitativ hochwertig sind und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen und Löhne garantiert werden. Es ist also durchaus vernünftig, wenn man sich ein Kleidungsstück für 100 Euro kauft, das viele Jahre getragen wird, statt sich über den gleichen Zeitraum mehrere minderwertige Kleidungsstücke bekannter Kleidungsketten zum insgesamt gleichen Preis zu kaufen. Des Weiteren kostet Markenkleidung namhafter Hersteller oftmals gleich viel oder gar deutlich mehr.


   Zündstoff Clothing
Als kleines Projekt begann es 2006 und heute zählt Zündstoff mit zu den größten Einzelhandelsunternehmen im Bereich der fairen Kleidung. Es werden dabei nur Kleidungsstücke von Marken verkauft, die ausschließlich faire und ökologische Produktionsschritte garantieren. Zudem werden auch zunehmend vegane Produkte in das Sortiment aufgenommen. Fairer Kaffee und lesenswerte Bücher runden die Sortimentsgestaltung perfekt ab. Der Kundenservice ist sehr freundlich und kompetent, die Bestellungen sind bislang alle reibungslos verlaufen. Darüber hinaus wird zum Beispiel das Geschäft mit Ökostrom versorgt und über ein ethisches Bankkonto werden die Zahlungsvorgänge abgewickelt. Wer zufällig mal in Freiburg ist, sollte sich unbedingt das schön gestaltete Ladengeschäft anschauen:

zündstoff. GLOBAL STREETWEAR, Moltkestr. 31, 79098 Freiburg

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 11-19 Uhr
Sa.: 11-17 Uhr

Onlineshop // Blog

   Fairticken
Im Herbst 2008 wurde Fairticken gegründet. Von Beginn an war das Ziel klar: Umwelt- und sozialfreundliche Textilien im Geschäft in Bielefeld und übers Internet zu vertreiben. Alle angebotenen Produkte wurden nach entsprechenden fairen Standards hergestellt. Bislang ist die Auswahl im Shop noch etwas gering, weil erst kürzlich der neue Shop online gegangen ist. Grundsätzlich findet sich im Ladengeschäft in der Bielefelder Altstadt eine deutlich größere Produktauswahl, sodass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Die passende Beratung gibt es selbstverständlich gleich mit dazu:

Fairticken, Breite Str. 17, 33602 Bielefeld

Öffnungszeiten:
Di., Do., Fr.: 11-18 Uhr
Sa.: 11-16 Uhr

Onlineshop

   gruene wiese
Seit 2008 gibt es die gruene wiese nun in Münster. Dabei sind alle im Sortiment geführten Produkte aus ökologischen Materialien fair produziert worden. Auch hier gilt: Nur ein Teil der Produkte findet sich im Shop, den vollen Umfang kann man ausschließlich im Ladengeschäft in Münster erleben. Neben korrekter Kleidung wird beispielsweise der Laden mit Ökostrom betrieben, ökologisches Büromaterial eingesetzt und eine nachhaltige Geschäftsausstattung verwendet. Alle Bestellungen verliefen bislang reibungslos und sehr schnell. Ein Besuch vor Ort oder im Shop lohnt sich also ganz bestimmt:

gruene wiese, Spiekerhof 29, 48143 Münster

Öffnungszeiten:
Di.-Fr.: 11-19 Uhr
Sa.: 10:30-18 Uhr

Onlineshop // Blog

   Grünschnabel
Alles begann im Dezember 2008, als Christiane Pfundt mit kritischem Konsum und den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie konfrontiert wurde. Sie selbst möchte ihren kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten, sodass sie Grünschnabel gründete und ihr Ladengeschäft in Leipzig eröffnete. Neben stilvollen Kleidungsstücken für Mann und Frau überzeugt vor allen Dingen das Kindermode-Sortiment durch eine große und geschmackvolle Auswahl. Außerdem lässt sich die eine oder andere witzige Geschenkidee finden, die natürlich ebenfalls fair und ökologisch produziert wurde. Wer die Sachen lieber direkt anprobiert oder sich inspirieren lassen möchte, sollte unbedingt im Ladengeschäft vorbeischauen:

Grünschnabel, Könneritzstr. 95, 04229 Leipzig

Öffnungszeiten:
Mo.: Geschlossen
Di.-Mi., Fr.: 10-18 Uhr
Do.: 10-19 Uhr
Sa.: 10-14 Uhr

Onlineshop

   Kleidungsladen
Von Kopf bis Fuß kann man sich im Kleidungsladen wunderbar einkleiden, immerhin finden Kundinnen und Kunden ein umfangreiches Sortiment vor, welches neben bekannten Marken auch schöne individuelle Stücke zu bieten hat. Selbstverständlich wird auch hier auf gute Arbeitsbedingungen und nachhaltige Materialien geachtet. Neben Kleidung werden auch Körperpflegeprodukte in Bioqualität angeboten. Bedingt durch das Hochwasser in Passau musste das eigentliche Ladengeschäft geräumt werden und bleibt bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wer die Produkte dennoch aus unmittelbarer Nähe erleben möchte, kann im kleinen, feinen Laden in der Passauer Altstadt vorbeischauen:

Kleidungsladen, Theresienstrasse 42 , 94032 Passau

Öffnungszeiten:
Mi.-Sa.: 10-19 Uhr

Onlineshop

#### Diese Liste wird in naher Zukunft deutlich erweitert! #### 

Dienstag, 11. Januar 2011

Wenn die CDU nicht mehr radikal genug ist

AntiMoschee
Islamfeindlichkeit - Typisch für die Pro-Bewegung
By Gay Romeo (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor einigen Jahren kannte noch kaum jemand die Pro-Bürgerbewegung, was sich über die Jahre stark geändert hat. Mit steigender Islamfeindlichkeit, Angst vor Überfremdung und wachsendem Nationalstolz gewinnt auch die Pro-Bewegung stetig an Bekanntheit und neuen Sympathisanten. Sie versuchen die Gesellschaft gegen Ausländer und fremde Religionen zu mobilisieren und Hass zu schüren.

In Köln richtete Pro-Köln in der Vergangenheit mehrfach den"Anti-Islamisierungskongress" aus, bei welchem gegen Islamisierung, Überfremdung und gegen den Bau der Moschee in Köln-Ehrenfeld gewettert wurde. Unter den Rednern waren auch Politiker ausländischer rechter Parteien wie der FPÖ oder Vlaams Belang - Der Kontakt zu anderen rechtspopulistischen Parteien wird bei der Pro-Bewegung gezielt gesucht.
Die Bewegung ist beispielsweise auch in Heilbronn, Chemnitz und Berlin aktiv. Der Plan ist dabei offensichtlich: Eine bundesweite Bewegung, die sich patriotisch, islamkritisch, konservativ und bürgerlich gibt. Auf keinen Fall will man ausländerfeindlich oder gar rechtsextrem auftreten, da man sich bewusst von solchen Parteien und Bewegungen abgrenzt - Das behaupten die Führungskräfte jedenfalls. Doch hinter der bürgerlichen Fassade sieht es ganz anders aus:

Die Bürgerbewegung Pro-Deutschland versucht zur Zeit von ihrem Hauptstadtbüro aus Wahlkampf zu machen, um sich aktiv in der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft zu etablieren. In Berlin werden dafür ständig Werbemittel an die Haushalte verteilt: Diese sehen aber ganz und gar nicht bürgerlich und freundlich aus, da dort von "Massenzuwanderung aus islamischen Ländern" gesprochen wird, die keine Bereicherung für die Gesellschaft sei und Terroristen und Pro-Deutschland_Asylbewerberandere Straftäter nach Deutschland bringen würde. Außerdem hetzt sie dabei auch gegen Asylbewerber und fordert dort ganz offen:"Kein Asylantenlager am Schöneberger Ufer!" - Weiter im Text wirft sie dem Berliner Senat "schwere politische Fehler" vor, da man "Wirtschaftsflüchtlinge" nach Deutschland holen würde und diese hier billig wohnen lasse, obwohl Deutschland gar keine Kapazitäten dafür habe. Es wird offen zum Ausländerhass und zur Abschiebung von Asylbewerbern aufgerufen! Da stellt sich die Frage, warum diese Leute nicht auch das Recht auf ein besseres Leben in Deutschland haben dürfen. Effektiver wäre es doch, wenn sich die Politik um bessere Verhältnisse in diesen Ländern bemüht, anstatt diese Menschen abzuschieben und so das Problem zu lösen.
In einem Schreiben an Pro-Deutschland Sympathisanten zeigt sich die Partei äußerst kämpferisch und trägt dick auf:"Diese Mannschaft wächst ständig und wird in 2011 einen Wahlkampf führen, wie ihn Berlin "von rechts" noch nicht erlebt hat" - Sie versuchen in den kommenden Wochen gezielt populistisch zu agieren und zeigen sich vor den Bürger stets freundlich und bürgerlich. Dabei wird leider nicht immer deutlich, dass die Pro-Bewegung sich rechtsextrem verhält. Und wer kann die "wachsende Überfremdung" und die "schleichende Übernahme Deutschlands durch islamische Hassprediger" belegen? Gibt es dafür eigentlich Beweise? - Reiner Populismus von rechts!

Außerdem unterhält die Bewegung auch intensive Kontakte zu rechten Politikern aus ganz Europa. So steht die Parteispitze stets in Kontakt zum extremen Islamkritiker Geert Wilders, welcher Vorsitzender der niederländischen Partij voor de Vrijheid (Partei für die Freiheit) ist. Des Weiteren solidarisiert sich die Pro-Bewegung offenkundig mit Thilo Sarrazin ("Deutschland schafft sich ab"), der auch für Hetze gegen Ausländer und Hartz-IV Empfänger bekannt ist. Folgende Sätze machten ihn in der Vergangenheit deshalb sehr bekannt:
  • "Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht."
  • "Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag"
  • "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin."
Klare Hetze gegen Ausländer und die Schwächsten der Gesellschaft! Selbstverständlich grenzt sich dennoch die ganze Pro-Bewegung von Extremismus ab und erteilt "Stiefeltretern und Volksverhetzern" eine klare Absage - Lobenswert, sollte man meinen...
Doch die Vergangenheit einiger Aktivisten der Bewegung spricht eine ganz andere Sprache: Gar nicht bürgerlich und freundlich, sondern rechtsextrem und nationalistisch!

Bundesvorsitzender von Pro-Deutschland, Manfred Rouhs, gehörte beispielsweise den Republikanern und der rechtsextremen NPD an! Bei einer Kundgebung trat er gemeinsam mit Axel Reitz, einem Aktivisten aus dem Spektrum der neonazistischen Freien Kameradschaften, auf. Als weiteres Beispiel ist Markus Beisicht zu nennen: Er war ebenfalls für die Republikaner tätig, gehörte der Fraktion der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) an und hatte mehrfach zu Gerhard Frey (DVU) und Udo Voigt (NPD) Kontakt. Heute ist er Vorsitzender von Pro-Köln. Man könnte noch so einige weitere Namen und ihre politisch extreme Vergangenheit nennen, was ich mir an dieser Stelle aber spare. Außerdem sind auch hier viele ehemalige CDU-Anhänger organisiert, die die CDU nicht für radikal genug empfunden haben.
Stellt sich nur die Frage: Wie war das nochmal mit "Extremismus wird abgelehnt"?

Es ist ganz egal, ob es Pro-Köln, Pro-Berlin oder eine andere Partei aus dieser Bewegung ist, da sie alle ein Ziel haben: Islamisierung stoppen, Ausländer abschieben und Deutschland zu einem rechten und intoleranten Land entwickeln.
Nazis im Deckmantel der Demokratie und des Patriotismus!

Sonntag, 9. Januar 2011

Demonstration "Wir haben es satt!" - Sa. 22.01.11 - Berlin

Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten


Wir haben es satt!

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.

Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!

  • Sie fördert die Gentechnik-Industrie.
  • Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.
  • Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.
  • Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.
  • Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.
  • Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.


Wir wollen:

  • gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel
  • eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit
  • eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft

Wir fordern von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:

  • Ausstieg aus der Agro-Gentechnik - sofort!
  • Kein Patent auf Leben!
  • Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!
  • Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!
  • Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!
  • Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!

Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik - in Deutschland und Europa!
Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.

Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit!

Quelle: Aufruf Demonstration "Wir haben es satt!" - wir-haben-es-satt.de

Wo und wann?
Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin

12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature
am Brandenburger Tor

Wie komme ich zur Demo?
Für alle Leute aus Schleswig-Holstein schlage ich folgende Anreise vor:
Die Bürgerinitiative gentechnickfreies Schleswig-Holstein bietet eine Hin- und Rückfahrt mit dem Zug für 8 Euro ab Kiel Hauptbahnhof an.

Der Fahrplan sieht wie folgt aus:


Bahnhof/Haltestelle Datum Zeit Gleis Produkte
Kiel Hbf Sa, 22.01.11 ab 05:43 1 RB 21647 Regionalbahn
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, Barrierefreier Zustieg nur an geeigneten Stationen möglich, Info www.bahn.de/sh-barrierefrei
Kiel-Elmschenhagen
ab 05:48
Raisdorf
ab 05:54 1
Preetz
ab 06:00 2
Ascheberg(Holst)
ab 06:08 2
Plön
ab 06:15 2
Bad Malente-Gremsmühlen
ab 06:23 2
Eutin
ab 06:29 2
Pönitz(Holst)
ab 06:38 2
Pansdorf
ab 06:45 1
Bad Schwartau
ab 06:52 1
Lübeck Hbf Sa, 22.01.11 an 06:58 6
Umsteigezeit 6 Min.

Lübeck Hbf Sa, 22.01.11 ab 07:04 2 RE 13083 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Lübeck St Jürgen
ab 07:10 1
Herrnburg
ab 07:14 1
Schönberg(Meckl)
ab 07:23 1
Grevesmühlen
ab 07:40 3
Bad Kleinen Sa, 22.01.11 an 07:55 3
Umsteigezeit 3 Min.

Bad Kleinen Sa, 22.01.11 ab 07:58 4 RE 37305 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, SnackPoint/Imbiss im Zug, Fahrzeuggebundene Einstiegshilfe: Anmeldung 01805-512512 *, (*14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.)
Lübstorf
ab 08:04 2
Schwerin Hbf
ab 08:17 3
Schwerin Mitte
ab 08:19 2
Schwerin Süd
ab 08:23 2
Holthusen
ab 08:26 2
Sülstorf
ab 08:30 1
Rastow
ab 08:36 1
Lüblow(Meckl)
ab 08:40 1
Ludwigslust
ab 08:48 3
Grabow(Meckl)
ab 08:53 1
Karstädt
ab 09:03 3
Wittenberge
ab 09:12 3
Bad Wilsnack
ab 09:20 2
Glöwen
ab 09:27 1
Breddin
ab 09:33 1
Neustadt(Dosse)
ab 09:42 1
Friesack(Mark)
ab 09:50 1
Paulinenaue
ab 09:57 1
Nauen
ab 10:05 2
Falkensee
ab 10:14 2
Berlin-Spandau
ab 10:20 6
Berlin Jungfernheide
ab 10:25 3
Berlin Hbf (tief) Sa, 22.01.11 an 10:29 1

Der Fahrplan für die Rückfahrt sie wie folgt aus:
Bahnhof/Haltestelle Datum Zeit Gleis Produkte
Berlin Hbf (tief) Sa, 22.01.11 ab 17:29 8 RE 37316 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, SnackPoint/Imbiss im Zug, Fahrzeuggebundene Einstiegshilfe: Anmeldung 01805-512512 *, (*14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.)
Berlin Jungfernheide
ab 17:34 4
Berlin-Spandau
ab 17:39 3
Falkensee
ab 17:45 1
Nauen
ab 17:54 5
Paulinenaue
ab 18:03 2
Friesack(Mark)
ab 18:11 2
Neustadt(Dosse)
ab 18:18 2
Breddin
ab 18:27 2
Glöwen
ab 18:33 3
Bad Wilsnack
ab 18:41 3
Wittenberge
ab 18:50 4
Karstädt
ab 18:58 1
Grabow(Meckl)
ab 19:08 2
Ludwigslust
ab 19:14 4
Lüblow(Meckl)
ab 19:21 2
Rastow
ab 19:26 3
Sülstorf
ab 19:31 2
Holthusen
ab 19:35 3
Schwerin Süd
ab 19:38 1
Schwerin Mitte
ab 19:43 1
Schwerin Hbf
ab 19:45 1a
Lübstorf
ab 19:53 1
Bad Kleinen Sa, 22.01.11 an 19:58 1
Umsteigezeit 5 Min.

Bad Kleinen Sa, 22.01.11 ab 20:03 3 RE 13094 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Grevesmühlen
ab 20:17 3
Schönberg(Meckl)
ab 20:35 1
Herrnburg
ab 20:44 1
Lübeck St Jürgen
ab 20:48 1
Lübeck Hbf Sa, 22.01.11 an 20:54 2
Umsteigezeit 12 Min.

Lübeck Hbf Sa, 22.01.11 ab 21:06 6 RB 21632 Regionalbahn
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, Barrierefreier Zustieg nur an geeigneten Stationen möglich, Info www.bahn.de/sh-barrierefrei
Bad Schwartau
ab 21:11 1
Pönitz(Holst)
ab 21:22 1
Eutin
ab 21:31 1
Bad Malente-Gremsmühlen
ab 21:36 1
Plön
ab 21:45 1
Ascheberg(Holst)
ab 21:51 3
Preetz
ab 22:00 1
Raisdorf
ab 22:06 1
Kiel Hbf Sa, 22.01.11 an 22:16 2

Wer Interesse hat ab Kiel oder einem anderen Bahnhof (muss selbstverständlich gemäß Fahrplan angefahren werden!) mit nach Berlin zu fahren, meldet sich am besten hier:
info@gentechnikfrei-sh.de

Andere Anreisemöglichkeiten gibt es hier!

Man sieht sich hoffentlich in Berlin am 22.01.2011! :)
 

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