Freitag, 31. Dezember 2010

10 Tipps für das Jahr 2011

Schnell auftauchen! - 2011 mehr für Gesellschaft und Umwelt tun
Bildquelle: „Klimawandel“ © 2010 stormpic / aboutpixel.de

Umweltbewusstsein und das Verlangen nach Nachhaltigkeit werden in Deutschland immer größer. Öko boomt: Wir kaufen Bio-Eier, versuchen öfter das Auto stehen zu lassen oder beteiligen uns an Umweltschutzaktionen. 2010 haben viele Menschen gezeigt, dass Umweltschutz eine wichtige Angelegenheit ist und doch muss noch einiges getan werden! Jeder kann im kommenden Jahr einiges bewegen und seinen Teil zum Umweltschutz beitragen - Niemand muss dabei Wunder vollbringen, sondern nur ein paar der folgenden Tipps einhalten:

1. Mehr Demokratie wagen
Deutschland ist ein demokratisches Land - Logisch! Und doch verlieren wir Bürger immer mehr an Einfluss und Entscheidungsfreiheit, weshalb es sehr wichtig ist sich Fsa09, Demonstration
zu engagieren und für Demokratie zu kämpfen. Jeder kann Einfluss nehmen, wenn er sich einer Partei anschließt und sich vor Ort einsetzt. Politik muss nicht langweilig sein, sondern kann Spaß machen und dabei viel bewegen. Wichtig ist, dass wir uns einmischen und mit Verstand für wichtige Themen streiten, anstatt uns alles gefallen zu lassen. Wer sich keiner Partei anschließen will/kann, sollte zur Wahl gehen und seine Stimme für eine Partei abgeben, welche seine Interessen am besten vertritt. Wichtig ist: Es gibt nicht nur 5 große Parteien, die gewählt werden können, sondern stehen bei jeder Wahl viele Kleinparteien zur Wahl, die gewiss eine Chance verdient hätten. Außerdem ist es eine grobe Lüge, dass eine Stimme an solche Parteien verschenkt ist. Und wer dann doch keine passende Partei findet, sollte lieber eine ungültige Stimme abgeben, als gar nicht zu wählen!
Bildquelle: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

2. Auf dem Boden bleiben

Airbus-A300B4-605R-D-AIAWEin Flugzeug stößt 8x soviel CO2 aus wie ein ICE auf der gleichen Strecke. Wo es geht, sollte das Flugzeug gemieden werden. Wer auf das Flugzeug aber angewiesen ist, sollte dann jedenfalls Ausgleichszahlungen tätigen: Bei atmosfair kann jeder Flugpassagier Klimaschutzprojekte finanziell unterstützen, um das CO2 vom Flug zu kompensieren. Ein Hin- und Rückflug zwischen Hamburg und Berlin würde dann 9 Euro kosten, was nicht wirklich viel ist. Nicht zu fliegen, ist dennoch viel besser für das Klima!
Bildquelle: S-T-U-D-E-X (Own work) [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons

3. Kleider machen Leute

H&M-FFM-MannequinViele können sich fair gehandelte Kleidungsstücke nicht leisten, weshalb sie auf günstige Mode-Discounter zurückgreifen müssen. Das ist vollkommen nachvollziehbar und doch gibt es auch dafür eine Lösung: Einfach weniger Kleidung kaufen und für das eingesparte Geld dann faire und nachhaltige Kleidungsstücke kaufen. Kein Mensch braucht einen überfüllten Kleiderschrank, oder? Wer sowieso Markenkleidung kauft, kann ganz einfach auf fair trade Kleidung umsteigen, da diese gleich viel oder sogar weniger kostet! Wie ist das zu erklären: Bei Markenkleidung verdienen die Angestellten in der 3. Welt Hungerlöhne und werden auf schlimmste Weise ausgebeutet. Außerdem ist dort Kinderarbeit erlaubt, Gewerkschaften verboten und Urlaub gibt es für die Arbeiter dort nicht. Deshalb kann die Kleidung günstig produziert werden und wird dann deutlich teurer bei uns verkauft. Der Gewinn wandert dann in die Taschen von skrupellosen Managern. Faire Kleidung garantiert allen Arbeitern gute Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Die Firmen verdienen weniger und zahlen ihren Angestellten lieber bessere Löhne. Aber auch Kleidungsstücke aus Biobaumwolle lohnen sich für unsere Umwelt: Keine Gentechnik, keine Pestizide und gerinigerer Wasserverbrauch beim Anbau von Biobaumwolle. Kleidung aus Biobaumwolle von H&M und KiK sollte man besser meiden, da diese nicht zertifiziert ist und somit nicht garantiert werden kann, dass dort wirklich Biobaumwolle verarbeitet wurde.
Faire Kleidung gibt es bei: armedangels, zündstoff oder glore.
Auch Second Hand ist eine gute Alternative, um auf umweltfreundliche und günstige Art an neue Kleidungsstücke zu kommen.
Bildquelle: Jared Preston (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

4. Fastfood muss nicht immer sein

The Giant (Quick)Hier eine Pommes und dort ein Burger - Fastfood schmeckt sicherlich gut und ist schnell zu bekommen (sagt der Name ja schon) und doch sollte man drauf verzichten. Wer bei MC Donalds isst, fördert die Abholzung des Regenwaldes und Gen-Soja im Tierfutter. Wer einen Döner für 2,50 Euro kauft, muss damit rechnen, dass das Dönerfleisch bereits abgelaufen ist. Und auf einer Käsepizza muss nicht umbedingt echter Käse sein. Deshalb empfiehlt es sich selber zu kochen, da man so besser nachvollziehen kann, was man zu sich nimmt. Man kann die Zutaten selber auswählen und diese so verarbeiten, wie man es gerne mag. Selber kochen ist definitiv gesünder, macht Spaß und schmeckt auch richtig gut. Mit ein paar Freunden macht es sogar noch mehr Spaß.
Bildquelle: L. W. Yang (originally posted to Flickr as the Giant) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

5. Bio und fair is(s)t besser

Alnatura Muesli KundinBiologisch angebaute und fair produzierte Lebensmittel schmecken sehr gut und sind gut zu Mensch und Umwelt, weil dort keine Gentechnik und keine Pestizide eingesetzt wurden. Außerdem werden Tiere artgerecht gehalten und Arbeiter erhalten gerechte Löhne. Niemand muss umbedingt im Bioladen einkaufen und doch hat man als Verbraucher auch die Chance im normalen Supermarkt solche Produkte zu bekommen. Statt Eiern aus Massentierhaltung lieber Bio-Eier aus artgerechter Haltung. Statt Schokolade aus Ausbeutung und Kinderarbeit lieber fair trade Schokolade. Nicht jedes Produkt muss bio und fair sein und doch kann man manchmal ruhig zu solchen Produkten greifen. Diese sind für unsere eigene Gesundheit gut und dienen anderen Menschen und der Umwelt.
Bildquelle: "Alnatura" [CC-BY-SA-2.0-de], via Wikimedia Commons

6. Es geht auch ohne Auto

Den Kaufmann im Ort kann man auch ohne Auto erreichen - Zu Fuß oder mit dem Fahrrad! Ansonsten den Bus oder die Bahn nehmen, weil das, gemessen an den steigenden Benzinpreisen, eh viel günstiger ist.

7. Be Veggie

Fast das gesamte Fleisch, was in Deutschland verarbeitet wird, stammt aus Massentierhaltung. Dort werden die Tiere sehr schlecht gehalten und erleiden dann einen grausamen Tod, damit wir Menschen Nahrung erhalten, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Folgendes Zitat erklärt die Situation doch ganz gut:"Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht." (George Bernard Shaw)
Statt Fleisch gibt es heute Tofu und andere Alternativen, die eine fleischfreie Ernährung ermöglichen. Außerdem verursacht ein Kilo Rindfleisch 36 Kilogramm Kohlendioxid - So viel wie eine Autofahrt von 250 Kilometern.

8. Soziales Engagement braucht die Gesellschaft

Stamp Ehrenamt 2008Unsere Gesellschaft braucht viele Ehrenämtler, um eine funktionierende und gerechte Gesellschaft sicherstellen zu können. Egal, ob beim Deutschen Roten Kreuz, bei den Pfadfindern, bei der Kirche oder als Rettungsschwimmer. Es gibt zahlreiche Ämter, die von freiwilligen getragen werden. Jeder, der sich in einem Verein sozial engagiert, sorgt für eine intakte Gesellschaft, hilft Menschen und macht die Welt ein kleines bisschen besser.
Bildquelle: Corinna Rogger (Deutsche Post AG) [Public domain], via Wikimedia Commons

9. Nicht alles glauben, was einem vorgesetzt wird
Closeup of protesters at Ginowan protests 2009-11-08Wenn MC Donalds Gen-Soja an seine Masttiere verfüttert, die Lebensmittelindustrie uns angeblich gesunde Produkte verkauft, die gar nicht gesund sind oder Atomkraft als sicher dargestellt wird, ist es höchste Zeit zum Hinterfragen. Niemand sollte alles glauben, was ihm vorgesetzt wird, weil man sonst gezielt von der Industrie betrogen wird und dafür sorgt, dass Umweltzerstörung und Ungerechtigkeiten bleiben. Lieber einmal mehr hinschauen, sich informieren und bei den einzelnen Firmen beschweren! Wer Druck ausübt, kann erreichen, dass Firmen und Organisationen ihr Verhalten ändern und uns Bürger nicht weiter belügen.
Bildquelle: Nathan Keirn from Kadena-Cho, Japan (NAK_2421.jpg; to the Commons uploaded by odder) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

10. Spenden hilft

Paiement eurosWenn man jeden Tag 28 Cent in seine Spardose legen würde, hätte man am Ende des Jahres 100 Euro gespart. Die kann man dann spenden und so etwas Gutes tun! Aber auch andere Beträge sind wichtig, weil viele Vereine und Organisationen auf jede Spende angewiesen sind. Täglich setzen sich Menschen für Tiere, Menschenrechte, Pflege anderer Menschen oder für den Naturschutz ein. Durch eine Spende trägt jeder dazu bei, dass diese Arbeit weiterhin getan werden kann! Für welche Organisation man spendet, ist eigentlich egal: Hauptsache die Leute dort setzen sich für eine gute Sache ein!
Bildquelle: I, Julien Jorge [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl an Tipps und Tricks, die jeder einzelne befolgen kann, ohne auf viel verzichten zu müssen. Und wem diese Tipps nicht reichen, der sollte auch in Zukunft meinen Blog lesen, da dieser regelmäßig Denkanstöße, Tipps und interessante Artikel liefert. Auch im Jahr 2011!

Ich wünsche an dieser Stelle allen Lesern einen guten Rutsch in das kommende Jahr 2011!

Montag, 27. Dezember 2010

Idiot Nation Deutschland

Die Menschen glauben oft alles, was im Fernsehen zu sehen ist.
Bildquelle: aardb

Zum Aufstehen gibt es das "Frühstücksfernsehen", am Mittag "Punkt 12", danach sogenanntes Hartz-4-TV, "Taff" und am Abend dann irgendeinen Spielfilm. So sieht der Tag vieler deutscher Bürger aus! Es wird geguckt, was läuft. Dieser Fernesehkonsum endet bei vielen Menschen in der Maßlosigkeit und könnte fast schon als Sucht bezeichnet werden.

Statistiken sagen, dass Jugendliche ab 14 Jahren täglich etwa 4 Stunden Fernsehen konsumieren. Besonders beliebt sind dabei die sogenannten Hartz-4-TV Sendungen wie "Mitten im Leben", "Die Schulermittler" oder auch "Verdachtsfälle". Untalentierte Schauspieler versuchen in diesen Sendungen unrealistische, teilweise geschmacklose und langweilige Drehbücher umzusetzen, was bei den Zuschauern sehr gut ankommt. Viele nutzen diese Art der Unterhaltung, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern, sich über solche "Assis" aufzuregen oder einfach zur Belustigung. Gerade die Privatsender (Pro 7, Sat 1 und RTL) setzen auf diese TV-Unterhaltung und holen damit täglich Millionen Zuschauer vor die Fernseher. Es zeichnet sich hier ein Trend ab: Anfänglich wurde nur über sozial schwache Familien und deren teilweise schlimmes Schicksal berichtet. Das sollte den Leuten wohl die Dramatik vor Augen führen. Heute können wir ansehen wie sozial schwache Familien sich gegenseitig beschimpfen, Kinder in Schlägereien verwickelt sind oder ein Mädchen Anführerin einer Gang ist. Um so absurder die Story, um so krimineller und "asozialer" die Schauspieler auftreten, desto besser. Hauptsache ist, dass es Fälle sind, die in unserem Leben nicht auftauchen, damit wir uns bloß nicht damit identifizieren können. Ganz nach dem Motto:"Das ist so assig, sowas gibts in meinem Umfeld nicht", weshalb wir auch so gut darüber lachen können. Noch mehr jedoch können sich die deutschen Fernsehkonsumenten an ekelhaften Szenarien erfreuen, die so widerlich und unrealistisch sind, dass uns das Lachen sehr leicht fällt. Wer lacht denn nicht, wenn eine Frau vom Bauch ihres Freundes Spaghetti isst oder sich ein Mann in ein mit Pudding gefülltes Planschbecken setzt? Das ist die Unterhaltung, die wir jeden Nachmittag brauchen. Unterhaltung, die besonders Jugendliche brauchen und scheinbar bewusst wollen.

Aber auch das Frühstücksfernsehen ist die pure Verdummung für Frühaufsteher und Hausfrauen. Zwar stellt sich mir schon die Frage, wer überhaupt auf die Idee kommt nach dem Aufstehen den Fernseher einzuschalten und doch machen das nicht gerade wenig Deutsche. Nicht nur, dass die Themenvielfalt ausgesprochen gering ist, sondern auch die dauerhaften Wiederholungen machen die Sendung langweilig. Wenn die beiden Moderatoren, oft Mann und Frau, um 7:42 Uhr den Einkauf von Reiner Calmund beim Metzger zeigen, mag das für die Zuschauerschaft lehrreich und spannend sein. Aber ist es nicht merkwürdig, wenn der selbe Beitrag um 9:00 Uhr nochmals gesendet wird, weil nicht genügend Material vorhanden ist, um die gesamte Sendung zu füllen? Dauernde Wiederholungen und anspruchslose Beiträge sind Hauptbestandteil des Frühstücksfernsehens.

Taff gibt sich am späten Nachmittag aber gewiss nicht die Blöße und liefert ein ähnliches Niveau: Titten, Ärsche, eimersaufende Studenten auf Malle, Promi-Scheidungen und ähnliche Beiträge umfassen das Programm von Taff. Da sollte man jedenfalls meinen, dass die Sender am Abend ein besseres Programm bieten - Leider Fehlanzeige! Wer will ständig "CSI", "Genial daneben" oder "Wer wird Millionär?" sehen? Auf "Wetten, dass...?" und "Schlag den Raab" will ich gar nicht erst weiter eingehen! Über die Qualität von Spielfilmen lässt sich streiten, weshalb ich diese von meiner Kritik ausschließe.

Das Problem ist nicht nur, dass wir diesen ganzen Quatsch konsumieren, sondern fast alles, was wir im Fernsehen gesendet bekommen, auch noch glauben. Wir glauben tatsächlich, dass Reiner Calmund bei diesem Metzger einkauft oder die "unterste Schicht" sich in Wirklichkeit so benimmt, wie wir es jeden Nachmittag sehen. Deutschland verkommt zu einer Fernsehnation - zur Idiot Nation!

Ich will Fernsehen an sich gar nicht verteufeln, da dort auch viele lehrreiche Dokumentationen und packende Spielfilme zu sehen sind und das Fernsehen sicherlich gut unterhalten kann. Doch wichtig ist: Man sollte sich nicht jeden Quatsch angucken und vor allen Dingen nicht alles glauben, was einem das Fernsehen vorsetzt. Oder sind wir Deutschen so naiv, dass wir jeglichen TV-Mist für die einzige Wahrheit halten? Mein Lösungsvorschlag lautet deshalb: Ja zum Fernsehen, aber nicht um jeden Preis. Außerdem ist zu viel Glotze auch gar nicht gesund ;-)

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Advent 4 Kerzen
By Elmar Ersch [CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

Ich wünsche an dieser Stelle allen Lesern frohe und besinnliche Weihnachtstage! Genießt die freien Tage mit euren Familien und denkt vielleicht auch einmal einen Moment an die Menschen, die Weihnachten nicht so harmonisch und friedlich feiern können. Schließlich ist Weihnachten das Fest der Liebe und des Friedens.

Und denkt dabei stets an folgenden Satz:
Die Art des Gebens ist wichtiger als die Gabe selbst.
(Pierre Corneille)

"Möchten Sie nicht noch einen Schneemann für 2,99?"

Walmex plateros
Egal, wo wir einkaufen: Ständig werden wir durch Zusatzangebote gelockt.
By Enriquecornejo at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

Nichtsahnend stehe ich an der Kasse eines Schreibwarenladens und will eigentlich nur ein Stück Tonkarton und einen Ringordner kaufen, ehe mich die Verkäuferin fragt, ob ich nicht noch "passend zu Weihnachten einen blinkenden Schneemann für 2,99 Euro" kaufen möchte, was ich selbstverständlich ablehne. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ein anderer Kunde sich dieses "Schnäppchen" nicht entgehen lassen hat. Jedenfalls denkt der Kunde in diesem Moment, dass er ein gutes Geschäft gemacht hat und merkt erst viel später, dass er etwas total Sinnloses gekauft hat, was er eigentlich auch gar nicht braucht.

Ein paar Wochen später möchte ich im gleichen Geschäft ein Fotoalbum kaufen: Dieses Mal bietet mir die gleiche Verkäuferin nicht den Schneemann für 2,99 Euro an, sondern geht gezielter vor. Sie bietet mir zum Album passende Klebestreifen an, welche das Einkleben von Bildern erleichtern sollen. Ich überlege einen Moment und lehne dann schließlich doch ab - Trotzdem hat mich die Verkäuferin in gewisser Weise in Verlegenheit gebracht und mir ein Angebot gemacht, was nicht schlecht klingt, da ich schließlich Bilder einkleben wollte und mir diese Klebestreifen eine Menge Arbeit abnehmen sollten. Im Nachhinein habe ich dann aber festgestellt, dass es auch ohne die Klebestreifen geklappt hat und ich somit glücklicherweise drauf verzichtet habe. Aber hier wird deutlich, dass der Einzelhandel oft mit weiteren nützlichen Zusatzangeboten verdienen will.

Aber es ist in fast jedem Geschäft das gleiche Schauspiel: An der Tankstelle gibt es die Bifi zum "Hammerpreis von nur 1 Euro", beim Imbiss sparen wir 20 Cent wenn wir zu den Pommes noch eine Cola kaufen, die wir eigentlich gar nicht haben wollten und an der Käsetheke fragt man uns, ob wir zu unseren 200 g Butterkässe nicht noch den "Käse der Woche" haben möchten. Wir geraten dabei oft in Verlegenheit und haben nicht genügend Zeit, um wirklich zu überlegen, ob dieses Angebot sinnvoll ist. Der/die Verkäufer/in schaut uns erwartend an und übt so noch weiteren Druck auf uns aus und wir entscheiden dann sehr intuitiv, meistens im Sinne des Geschäfts. Oft lassen wir uns auch von anderen Gegebenheiten lenken: Stellt man sich vor, dass man nach der Arbeit noch kurz tanken fährt und Hunger hat, reagiert man ganz anders auf die Bifi für 1 Euro, als wenn man direkt nach einer ausgiebigen Mahlzeit in der Tankstelle zahlt. Der Hunger leitet/zwingt uns in gewisser Weise zum Kauf dieses Produktes , auch wenn wir 5 Minuten später schon zu Hause essen könnten. Außerdem wird unser Hirn hier gezielt ausgetrickst, indem es von den Wörtern "Hammerpreis" und "nur" gelenkt wird. Wir denken, dass wir mit dem Kauf dieser Bifi ernsthaft gespart haben, obwohl wir diese im Supermarkt günstiger bekommen hätten. Doch das wird uns erst deutlich später bewusst!
Die Situation im Imbiss ist schon wieder etwas anders: Wir möchten lediglich Pommes für beispielsweise 1 Euro und werden auf das Sparangebot (Pommes + Getränk für 1,80 Euro) aufmerksam gemacht. Wenn wir annehmen, dass das Getränk einen Normalpreis von ebenfalls 1 Euro hat, ist es 20 Cent günstiger im Angebot. Wir werden uns sehr warscheinlich für das Sparangebot entscheiden, als nur die Pommes zu nehmen, die wir eigentlich wollten. Der Grund ist oft, dass das Getränk gut zu den Pommes passt und wir ja auch noch 20 Cent gespart haben. Und doch haben wir 80 Cent mehr gezahlt, als wir am Anfang eigentlich wollten.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir uns von vielen Methoden austricksen und irritieren lassen: Wir reagieren oft unbewusst auf Schlagwörter wie "Sale, Hammerpreis, Rabatt, Prämie, Schnäppchen,...", kaufen weitere Produkte, um angeblich zu sparen und kaufen impulsiv Zusatzangebote an der Kasse, die wir möglicherweise gar nicht brauchen. Es ist schwer sich dieser Welle von Angeboten zu entziehen, weshalb wir sehr oft drauf reinfallen und Geld ausgeben, wo wir es eigentlich gar nicht wollten.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Aus für das gute alte S-H Ticket

Bahnautomat
Schleswig-Holstein-Ticket - Jetzt kostet jede weitere Person extra
Von Flominator (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Wir alle kennen das noch:"5 Personen - 1 Tag lang quer durch Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg für 30 Euro. Mo. - Fr. von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags, am Wochenende und an Feiertagen ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags." Das Schleswig-Holstein-Ticket war stets die günstige Alternative, um am Wochenende mal einen Ausflug zu starten. Man konnte so günstig und bequem nach Hamburg, Schwerin, Lübeck usw. reisen. Es war die ideale Lösung, um mit Freunden verreisen zu können: Das waren dann gerade einmal 6 Euro pro Person. Auch für Einzelpersonen war es eine super Alternative: Für die Hin- und Rückreise zwischen Rendsburg und Hamburg hätte man unglaubliche 40 Euro bezahlt - Mit dem Schleswig-Holstein-Ticket nur 30 Euro.
Wobei man dann natürlich noch 4 Plätze frei hatte, die man anderen Reisenden prima anbieten konnte. Man hat sie einfach zum halben Preis auf dem Ticket mitfahren lassen, was sich dann für einen selber und für die Mitreisenden gelohnt hat. Außerdem kam man dabei stets mit netten Leuten ins Gespräch.

Die Deutsche Bahn AG, die immer mehr privatisiert wird, hat jetzt Änderungen an den Konditionen des Tickets vorgenommen: Es gibt ein vollkommen neues Preismodell, bei welchem 1 Person 26 Euro zahlt und jede weitere mitreisende Person + 3 Euro.
Das sieht dann wie folgt aus:

1 Person 26 Euro
2 Personen 29 Euro
3 Personen 32 Euro
4 Personen 35 Euro
5 Personen 38 Euro

Reisen auf diesem Ticket 5 Personen mit, kostet es 7,60 Euro pro Person, was ein Preisanstieg von 1,60 Euro bedeutet! Entscheidend ist dabei: Beim Kauf des Tickets am Schalter muss vorher festgelegt werden wieviele Personen auf dem Ticket mitreisen. Heißt: Man kann nur so viele Leute mitnehmen, wie man auch bezahlt hat. Damit sind die guten alten Zeiten mit dem Schleswig-Holstein-Ticket jetzt wohl vorbei. Die Deutsche Bahn AG hat das sicher aus Kostengründen getan, da die Kunden so nun mehr zahlen müssen und die spontane Mitnahme von fremden Reisenden nur noch bedingt möglich ist (je nachdem wieviele Plätze man gekauft hat).

Ich finde diesen Vorgang mehr als enttäuschend, da so die Kunden verprellt werden und stets noch mehr für Zugtickets zahlen müssen. Und das, obwohl das Auto leider immer noch günstiger als die Bahn ist. Das ist aber lediglich der Anfang eines Abwärtstrends: Die Bahn wird immer mehr privatisiert, was höhere Preise, Stellenabbau und schlechterer Service bedeutet!

30 Euro - 5 Personen - 1 Tag - Ach, war das genial...

Montag, 13. Dezember 2010

Schlegl sucht die Wahrheit - Gesellschaftsrecherche

Tobias Schlegl kennen die meisten wohl aus dem Satiremagazin extra 3 im NDR Fernsehen. Im Sommer 2009 drehte Schlegel den Zweiteiler "Schlegel sucht die Wahrheit" - Er hat dabei verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft durchleuchtet und "hinter die Kulissen" geschaut.

Hast du dir eigentlich schon einmal Gedanken über Lebensmittel gemacht? Wusstest du, dass uns die Lebensmittelindustrie gezielt täuscht und vewirrt und in einem Supermarkt fast jedes Produkt besser nicht gekauft werden sollte? Plötzlich stellt sich heraus, dass bei Bio-Eiern Etikettenschwindel betrieben wird und der Betreiber sich ahnungslos zeigt. Warum regieren Lobbyisten unser Land? Wie leben die umweltbewussten Bürger Freiburgs eigentlich und warum wird weiterhin Braunkohle gefördert?
Fragen über Fragen - Tobias Schlegel ist diesen und einigen weiteren Themen auf den Grund gegangen und hat viele interessante Eindrücke sammeln können, ist netten und auch unfreundlichen Menschen begegnet und musste selbst feststellen, dass es ganz schön harte Arbeit ist, wenn man der Umwelt etwas Gutes tun möchte. Am Ende ist eine sehr sehenswerte Reportage entstanden, die zum Nachdenken anregt.

Film: Schlegl sucht die Wahrheit - Gesellschaftsrecherche

Dauer: ca. 90 Minuten


Part (1/6):


Part (2/6):


Part (3/6):


Part (4/6):


Part (5/6):


Part (6/6):

Montag, 6. Dezember 2010

Die Nebenwirkungen vom Feuerwerk

Solche Bilder werden wir wohl auch dieses Jahr wieder zu Gesicht bekommen.
Bildquelle: aboutpixel.de / Feuerwerk in pink © G. K

Es knallt, bunte Lichter hellen den dunklen Himmel auf und jeder scheint Spaß am Feuerwerk zu haben. Jedes Jahr wieder feiert man in vielen Ländern Silvester. Besonders wir Deutschen freuen uns auf dieses Fest und geraten gerne in Feierlaune. Trinkend, tanzend und lachend wird das neue Jahr fröhlich eingeleitet. Um Mitternacht gehört für viele auch das Feuerwerk dazu: Raketen, Batterien, Böller und viele andere Feuerwerkskörper werden gezündet, damit die "bösen Geister" vetrieben werden und wir unsere Vorfreude auf das kommende Jahr ausdrücken können. Schon Stunden vorher ziehen Jugendliche durch die Gegend, zünden sinnlos Böller und werfen diese wahllos durch die Gegend - In Blumenbeete, auf Felder, auf öffentliche Straßen, usw. Doch wer räumt das am nächsten Morgen weg?

Alle reden das ganze Jahr über von Klimaerwärmung und Tierschutz und nehmen sich womöglich auch noch den Umweltschutz als Vorsatz für das neue Jahr. Beliebt ist dabei auch der Spruch:"Ich tu das ganze Jahr etwas für die Umwelt, weshalb ich an Silvester doch einmal nachlässig sein kann" - Von wegen...
Am 30. Dezember stürmen riesige Menschenmassen in Baumärkte, Supermärkte oder gar zu Fachgeschäften. Dort werden dann Unsummen ausgegeben. Jahr für Jahr geben die Deutschen im Schnitt 120. Mio. Euro für Feuerwerkskörper aus! Viel Geld für einen lauten Knall, etwas Rauch und leuchtende Farben. So belastet die Knallerei die Atmosphäre mit Treibhausgasen und einer Rekordmenge Feinstaub. Am 01. Januar ist die Feinstaubbelastung deshalb so hoch wie an keinem anderen Tag im Jahr. In der ersten Stunde nach dem Jahreswechsel wurden bis zu 4.000 Mikrogramm Feinstaub in einem Kubikmeter Luft gemessen. Der Jahresdurchschnitt in Großstädten liegt bei 30-40 Mikrogramm. Feinstaub kann dabei enorm die Atemwege beschädigen und Herz-Kreislauf-Probleme verursachen. Besonders die enthaltenen Schwermetalle Barium und Perchlorat können sich negativ auf Bronchien und Herz auswirken. Es kann auch zu Schilddrüsenunterfunktionen und zur Schädigung von ungeborenen Kindern kommen!

Alleine in Deutschland werden etwa 10.000 Tonnen Feuerwerkskörper verkauft, welche verschiedene Treibhausgase freisetzen. Die Treibhausgase haben eine Klimawirkung von rund 2.300 Tonnen Kohlendioxid. Als Vergleich: Dieses entspricht etwa 25 Gramm CO2 pro Kopf oder 550 Hin- und Rückflügen zwischen München und New York.
Auch für Tiere ist Silvester ein grausames Fest, da die Tiere die lauten Geräusche nicht zuordnen können und verängstigt werden. Oft brechen Tiere dabei auch in Panik aus und verletzen sich selbst. Für das menschliche Ohr ist die laute Knallerei auch fatal, da dieses zu Schwerhörigkeit führen kann. Abgesehen von all den anderen Verletzungen, die viele Jugendliche durch Feuerwerkskörper erleiden.

Dabei ist es so leicht auf Feuerwerkskörper zu verzichten, da kein Nutzen hinter dieser Knallerei steckt und der Verzicht auf Feuerwerkskörper viel Geld spart. Ist es nicht viel schöner, wenn man das neue Jahr mit mehr Geld in der Tasche beginnt und schon einen Teil zum Umweltschutz geleistet hat? Außerdem könnte man das gesparte Geld auch in Umwelt- oder Tierschutzprojekte investieren.
Wir Verbraucher haben es also in der Hand: Kaufen wir keine Feuerwerkskörper mehr, werden die Discounter diese Artikel aus ihrem Sortiment streichen. Das wäre ein Erfolg - der Umwelt zu liebe.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Ökologische und nachhaltige Weihnachtsgeschenke

In der Weihnachtszeit strömen die Menschen wieder in die deutschen Innenstädte und erledigen ihre Weihnachtseinkäufe.
© Ulmer Innenstadt 2 (Quelle: Uwe Steinbrich / pixelio.de)

Das Weihnachtsfest und die damit verbundene Vorweihnachtszeit sind für uns gewiss eine schöne Zeit. Man sagt sich, dass die Menschen zu dieser Zeit zur Ruhe kommen sollen und in Gemeinschaft eine angenehme Festzeit haben sollen. Doch aufgrund der immer stärker werdenden Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes fällt es den Menschen immer schwerer zur Ruhe zu kommen. Der Einzelhandel versucht auch in diesem Jahr wieder die Menschen in seine Konsumtempel zu locken, um entsprechende Umsätze erwirtschaften zu können. Kaum einer hat bereits Wochen vorher schon alle Geschenke zusammen, weshalb gerade im Dezember die Hauptverkaufszeit liegt. Mit viel Geld und Vorfreude begeben wir uns in die Innenstadt, um Geschenke kaufen zu können. Es lockt uns in Kleidungsläden, Parfümerien, Schmuckgeschäfte und andere Läden. Wir drängeln uns durch die unglaublichen Menschenmassen und versuchen dabei stets das beste Geschenk für unsere Besten zu finden. Fatal ist dabei: Wir Deutschen neigen leider sehr oft zu Impulskäufen, was bedeutet, dass wir oft von verschiedenen Artikeln angeregt werden und kein Vergleich mit gleichwertigen/ähnlichen Produkten anstellen. So kann es leicht passieren, dass wir zu viel zahlen oder uns am Ende auffällt, dass das Geschenk doch nicht so passend ist. Nach mehreren Stunden Kaufhausgetummel und scheinbar nicht enden wollenden Warteschlangen an der Kasse gehen wir mit mehreren gefüllten Tüten stolz nach Hause. Noch auf dem Rückweg gehen wir im Kopf nochmals unsere Geschenkliste durch, um auch wirklich sicher gehen zu können:"Für Tim der H&M Schal, Caro bekommt das I♥Shirt, ....".

Aber gerade die Weihnachtszeit ist von Konsum und Kaufrausch geprägt. Wir kaufen viel und gerne, da wir am Festabend auch die richtigen Geschenke parat haben möchten und machen uns dabei absolut keine Gedanken über die Umweltverträglichkeit dieses Produkts und fragen uns sicher auch nicht unter welchen Bedingungen unsere Geschenke produziert wurden. Fakt: Damit wir vor Weihnachten gefüllte Regale vorfinden, müssen am anderen Ende der Welt Menschen unter grausamen Bedingungen arbeiten und auch die Umwelt leidet erheblich unter unserem Konsumverhalten.

Gibt es denn keine Lösung, um tolle Geschenke zu kaufen und gleichzeitig etwas gegen ungerechte Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörung zu tun? - Genau dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und habe folgende Geschenktipps zusammengestellt:

1. taz Abos - Werde Teil des Netzwerkes

Kritische Medien sind heute nur noch sehr selten zu finden. Die Zeitungen und Fernsehnachrichten kopieren gegenseitig die Nachrichten und lassen dann einfach Informationen weg oder erfinden noch etwas dazu - Ganz so wie es der Leser eben möchte. Des Weiteren werden dann auch gerne Artikel geschrieben, um möglichst viele passende Anzeigen neben dem Artikel schalten zu können. Hauptsache der Gewinn stimmt. Wer dann doch lieber unabhängige Nachrichten zu aktuellen Themen aus Politik, Umwelt, Gesellschaft, Literatur und ähnlichem lesen möchte, ist mit einem Abo der genossenschaftlich organisierten Tageszeitung sehr gut bedient. Die taz Abos eignen sich also ideal als Weihnachtsgeschenk - Übersicht der verschiedenen Aboformen. Ich empfehle das 5 Wochen Probeabo für 10 Euro, welches automatisch ausläuft und sich nicht verlängert.
Wahrheit vor Profite - Investiere in die Unabhängigkeit der Presse!

2. Faire Kleidung aus Biobaumwolle

Zugegeben: Eigentlich ist es wirklich nicht schön, wenn man zu Weihnachten wieder Socken und Unterhosen verschenkt und eigentlich ist Kleidung ein absolutes No-go. Wie wäre es aber mal mit einem fair gehandelten Pullover aus Biobaumwolle unterm Weihnachtsbaum? Ein Paar neue Öko-Sneaker wären doch auch mal ein originelles Geschenk, nicht wahr? Egal um welches Kleidungsstück es sich handelt, Fair Trade Biokleidung kommt sicher richtig gut zu Weihnachten. Nicht nur, weil die Kleidung gut aussieht, sondern weil man gleichzeitig noch etwas Gutes tut. So erhalten die Angestellten der Textilindustrie bessere Löhne, dürfen sich zu Gewerkschaften zusammenschließen und erhalten einen deutlich besseren Lebensstandard. Weihnachten ist doch schließlich das Fest der Liebe und des Teilens. Ideal eignen sich auch Gutscheine für die einzelnen Shops (einfach im entsprechenden Shop bestellen!).

Hier gibt es Fair Trade Kleidung aus Biobaumwolle:




3. Umweltschutz braucht gute Nachrichten
Greenpeace ist die wohl bekannteste Umweltorganisation weltweit. Kreativer Protest und bodenständiger Aktivismus gegen große Konzerne sind mutig und wirksam. Greenpeace hat in der Vergangenheit weltweit viel erreicht und wird auch in Zukunft friedlich für eine bessere Welt kämpfen. Wer regelmäßig über Umweltzerstörung, Lobbyismus der großen Konzerne, Missachtung der Menschenrechte und viele weitere Themen informiert werden möchte, sollte das Greenpeace Magazin abonnieren, da man so stets auf dem Laufenden bleibt und die eigentliche Wahrheit erfährt. Schließlich wird keine Werbung in den Magazinen abgedruckt, damit die Redaktion vollkommen unabhängig von Konzernen berichten kann. Selbstverständlich gibt es auch stets Tipps, mit denen der Leser selber aktiv werden kann. Nur Klagen hilft nämlich auch nichts...
Alle 2 Monate erscheint das Greenpeace Magazin und ist somit das ideale Geschenk zu Weihnachten. Das Geschenkabo kostet 28,50 Euro und wird bequem mit der Post nach Hause verschickt. Jeder Abonnent sorgt außerdem für die Werbefreiheit und die damit verbundene Unabhängigkeit des Magazins.
Ideal: Zum Geschenkabo kann noch eine Prämie ausgewählt werden!




  • 6 Quadratmeter Minen in Bosnien-Herzegowina räumen lassen


  • XXL (Din A1) Plakat Wale und Delfine Europas


  • Postkartenset "Bedrohte Tiere und Pflanzen"


  • "I love the World" Porzellanbecher

4. Fair Trade-Bio Paket

Ein Paket voller Köstlichkeiten könnte auch ein tolles Geschenk zu Weihnachten sein. Dieses könnte Schokolade, Bier, Säfte, Früchte, Tee, Kaffee und viele andere Lebensmittel enthalten - Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. So ein Paket lässt sich somit optimal an die Geschmäcker des Beschenkten anpassen. Wichtig ist: Alle Produkte sollten Fair Trade- und/oder Bio-zertifiziert sein, damit dieses Paket auch anderen Menschen nutzt. Es lohnt sich wirklich, da so der Beschenkte sich über verschiedenste Köstlichkeiten erfreuen kann und gleichzeitig anderen Menschen durch bessere Löhne geholfen wird. Einfach in den nächsten Bioladen und/oder 3. Welt Laden gehen und dort das Sortiment anschauen. Zum Schluss die Lebensmittel nett verpacken und schon ist das Geschenk fertig.

5. Geschenke mit viel Kreativität
Schon komisch, wenn aus einer Weinflasche ein Handtuchhalter, aus Autogurten eine Tasche oder aus einem Autoreifen ein Stiftehalter wird, oder? - Im Lilli Green Shop heißt das Motto:"Aus alt mach neu und sei dabei so umweltschonend wie möglich!" Es gibt verschiedene recycelte, nachhaltige und faire Produkte. Egal ob Solaruhr, faire Kleidung oder doch lieber eine recycelte Tasche aus einem alten Fußball. Bei Lilli Green gibt es alles, was man in keinem normalen Geschäft kaufen kann!
Verdammt stilvoll und individuell. Richtig gute Geschenke zu ordentlichen Preisen.

Bildquelle:
aboutpixel.de / Vielen Dank für die Blumen © marshi

6. Tu was Gutes

Es gibt so viele Probleme auf dieser Welt: Ungerechte Lebensstandards, Umweltzerstörung oder Tierquälerei. Viele Menschen sind weltweit aktiv, um anderen Menschen zu helfen, die Umwelt zu schützen oder Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen - täglich! Viele machen dieses aus Überzeugung und sind ehrenamtlich für verschiedene Organisationen tätig. Sie sind immer auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit finanzieren zu können. Durch eine kleine Geldspende kann jeder dazu beitragen, dass unsere Welt ein kleines Stück besser wird. Gerade zu Weihnachten sollten wir doch auch an unsere Mitmenschen denken und tätig werden. Eine Spende kann fast immer online getätigt werden und das dauert maximal 5 Minuten. Danach erhält man eine Bestätigung und das Geld wird dann vom Konto abgebucht.
Zu Weihnachten kann man auch Spenden schenken: Du spendest einen bestimmten Betrag an eine Organisation oder ein Projekt, was dem Beschenkten gefällt. Dann überreichst du dem Beschenkten die Spendenquittung (z.B. nett verpackt in einem Umschlag). Falls du nicht weißt, welche Organisation passen könnte, erstelle eine Liste und lasse die beschenkte Person dann einfach an Heiligabend auswählen. Danach kannst du die Spende dann tätigen und reichst einfach die Quittung nach (falls dann überhaupt noch nötig).



Gut finde ich: Greenpeace, Oxfam, PeTA

Bildquelle: aboutpixel.de / Mama fütter ihren Schützling © chazz
 

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