Montag, 20. Juni 2011

Rund 200 Demonstranten blockierten das AKW Brokdorf - Bilder von der Blockade

Akw Brokdorf
An diesem Samstag und Sonntag sollten die Revisionsarbeiten im AKW Brokdorf behindert werden.

Eigentlich waren die Revisionsarbeiten im AKW Brokdorf schon für Pfingsten geplant und doch verschob E.ON diese auf den 15. Juni. Aus diesem Grund rief die Organisation x-tausendmal quer zu erneuten Blockaden an diesem Wochenende (18. + 19.06.2011) auf. Diesem Aufruf folgten am Samstag rund 200 Menschen, die sich auf beide Werkstore des Atomkraftwerks aufteilten. Etwa 160 Demonstranten blockierten dabei das Haupttor und weitere 40 Blockierer versammelten sich vor dem Nebentor. Die Polizei und auch die Veranstalter rechneten mit deutlich mehr Teilnehmern, weshalb die Polizei mit ca. 1000 Einsatzkräften die Blockaden über dieses Wochenende begleitete. Gegen 9 Uhr morgens begannen die Blockaden bei durchwachsenem Wetter. Die Teilnehmer zeigten sich durchaus optimistisch, wenngleich die Stimmung durch die geringe Teilnehmerzahl etwas gedrückt war. Zwischenzeitlich versorgte x-tausendmal quer die Blockierer mit Suppe und Getränken. Der erste Erfolg konnte erzielt werden, als gegen 16 Uhr der Schichtwechsel vollzogen werden sollte und die Busse am Atomkraftwerk eintrafen. Durch die erfolgreiche Sitzblockade am Nebentor, die durch die Polizei friedlich aufgelöst wurde, konnte der Wechsel um eine ganze Stunde verzögert werden. Mit der lauten Parole "Abschalten!" wurden die Mitarbeiter dann in die Busse geschickt, die zuvor eine Stunde lang die Blockade vom Werksgelände aus beobachteten.

Bereits um 8 Uhr morgens machte ich mich auf zum Rendsburger Bahnhof, wo bereits weitere Parteifreunde warteten. Gemeinsam ging es dann um 8:50 Uhr mit dem Zug Richtung Elmshorn, von wo aus es um 9:50 weiter nach Glückstadt ging. Gegen 11:20 trafen wir dann am Infopoint von x-tausendmal quer ein. Rund 20 Minuten später konnten wir mit dem Shuttle zum AKW Brokdorf gebracht werden, wo wir gegen 11 Uhr eintrafen und uns der Blockade anschlossen. Aus zeitlichen Gründen mussten wir die Blockade allerdings um ca. 17:30 schon wieder verlassen, obwohl die Blockierer noch in der Nacht und am Sonntag weitermachen wollten. Trotz sehr geringer Beteiligung war es ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie brauchen und das dem Ausstiegsgesetz nicht zugestimmt werden darf, da es 9 Atomkraftwerke noch bis 2022 am Netz lassen wird.



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x-tausendmal quer Infopoint


Der Shuttle-Service zur Blockade





11:00 Uhr - Die Blockade hat bereits begonnen


Banner der Atomlobby


Sitzblockade vor dem Haupttor
















Die Polizei verhielt sich die gesamte Zeit über friedlich






Regenschutz
















Die Blockierer werden mit warmer Suppe versorgt
















Kaffeepause









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