Sonntag, 29. Mai 2011

3500 gingen in Kiel gegen Atomkraft auf die Straße - Bilder von der Demo

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3500 Bürger forderten in Kiel unter dem Motto "Atomausstieg - Wann, wenn nicht jetzt?!" den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft

Am Samstag, 28.05.2011, versammelten sich rund 3500 Demonstranten auf dem Bahnhofsvorplatz in Kiel, um gegen Atomkraft zu protestieren. Bei sonnigem Wetter ergriffen verschiedene Redner das Mikro, unter anderem von Greenpeace, BUND und Avanti, die sehr gut verdeutlichten, welche Probleme und Gefahren die Atomkraft für unsere Menschheit mit sich bringt bzw. zum Beispiel schon in Tschernobyl gebracht hat. Außerdem forderten sie mehrfach die sofortige und sozialverträgliche Ablösung der Atomkraft durch die erneuerbaren Energien, die bereits heute schon ganz Schleswig-Holstein versorgen könnten. Ebenfalls wurde die Demonstration durch die Organisation IPPNW, x-tausendmal quer, den DGB, die IG Metall, DIE LINKE, die Grünen, SPD, Jusos und SDAJ unterstützt. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden Flyer verschiedener Parteien und Organisationen verteilt.

Gegen 13:00 Uhr startete der Demozug durch Kiel in Richtung Rathausplatz. Vom sehr eindrucksvollen Demozug waren Parolen wie "Abschalten!" oder "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr auf Atomkraft baut" zu hören und gleichzeitig riefen die Demonstranten mehrfach dazu auf sich in die Demo einzureihen. Vor dem Haus der Wirtschaft (IHK) wurde eine symbolische Sitzblockade durchgeführt.
Um ca. 14:00 Uhr trafen die Protestler auf dem Rathausplatz ein, wo bereits .ausgestrahlt, DIE LINKE, die Grünen und Greenpeace Infostände aufgebaut hatten, welche sehr gut angenommen wurden. Besonders beim Stand der Linkspartei war gut zu erkennen, das die Leute sich sehr für die Ausstiegskonzepte und die Forderungen der Partei interessierten. Ebenfalls fanden auch an den anderen Ständen interessante und wichtige Gespräche statt, während auf der Bühne weitere Redner die Stilllegung aller Atomanlagen forderten. Gegen 15:15 löste sich die Demonstration langsam auf und die Teilnehmer, welche beispielsweise aus Husum, Schleswig, Eutin oder sogar Mölln kamen, traten den Heimweg an.
Bundesweit demonstrierten etwa 160.000 Menschen in 21 größeren Städten Deutschlands gegen Atomkraft.

Mehr als enttäuschend fand ich die Beteiligung in Rendsburg, da außer einem Parteifreund und mir niemand zum Rendsburger Bahnhof kam, um mit Gruppentickets zur Demo zu fahren. Immerhin wurde diese Anreisemöglichkeit auf der offiziellen Seite anti-atom-demo.de eingetragen und war somit für jeden einsehbar. Wir sind schließlich an diesem Tag auf die Straße gegangen, um für eine atomfreie Zukunft friedlich zu protestieren, was also auch die Bürger Rendsburgs und Umland betrifft!



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