Dienstag, 26. April 2011

Knapp 6000 gegen Atomkraft in Brunsbüttel - Bilder von der Demonstration


Laut Angaben der Veranstalter demonstrierten ca. 6000 Menschen gegen Atomkraft in Brunsbüttel

An einem sonnigen Ostermontag, dem 25. April 2011, demonstrierten ca. 6000 Menschen gegen Atomkraft vor dem KKW Brunsbüttel, welches von Vattenfall betrieben wird. Die Teilnehmer aus allen Teilen des Landes kamen zum größten Teil mit Bussen, auf Motorrädern und auf Fahrrädern. Auch auf der Elbe beteiligten sich etwa 25 Yachten an dem Protest. Bevor es zum eigentlichen Kundgebungsort ging, wurden die Teilnehmer aufgerufen sich in den Mahnmalsorten (Störsperrwerk, Wilster, Wacken, Burg, St. Michaelisdonn und Vaale) zu versammeln, wo gegen 5 vor 12 die Mahnmale enthüllt wurden. In Wacken versammelten sich knapp 250 Leute auf dem Dorfplatz, wo mehrere Reden abgehalten wurden und auch einige Liedstücke zum Besten gegeben wurden. Bereits hier gab es einen lauten Protest und auch die Redner machten sehr gut deutlich, dass wir eine Energiewende brauchen und in Zukunft nicht mehr auf Atomkraft bauen dürfen. Gegen 12:30 fuhren dann die Reisebusse weiter in Richtung AKW Brunsbüttel, wo sich bereits mehrere tausend Demonstranten zusammengefunden hatten. Am Zaun vom AKW befestigten die Leute ihre Protestbriefe an die Betreiber und auch sonst war es ein sehenswerter Widerstand. Die Demonstranten rollten zahlreiche Transparente aus, verklebten Aufkleber auf dem Vattenfall Schild und am Eingangstor und verteilten Flugblätter für die nächsten Anti-AKW Demonstrationen. Auch hier forderten die Redner den Ausstieg aus der Atomkraft und die Stilllegung vom KKW Brunsbüttel, damit die Sicherheit aller Menschen wieder hergestellt werden kann und wir Menschen aus Ereignissen wie Tschernobyl oder Japan endlich lernen. Des Weiteren koppelten sie den Ausstieg aber an die Bedingungen, dass die Bürger endlich auf Ökostrom setzen und im Sektor der erneuerbaren Energien gerechte Löhne gezahlt werden. Auch hier gab es ein musikalisches Rahmenprogramm, unter anderem Ton Steine Scherben Family, was eine sehr passende Untermalung zum restlichen Programm war. Es war ein kreativer, lauter und standhafter Protest, der in Zukunft hoffentlich noch größer wird und auch weiterhin seinen Unmut zeigt, damit die Politik und die Atomlobby endlich begreifen, dass die klare Mehrheit der Bevölkerung diese Art der Stromversorgung ablehnt.
Zum 25. Jahrestag von Tschernobyl versammelten sich mehr als 120.000 Menschen an neun Reaktor-Standorten und drei weiteren Atom-Standorten. Außerdem ca. 20.000 bei internationalen Protesten.



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8:45 - Die ersten Rendsburger finden sich zusammen, um gleich in die Reisebusse zu steigen.
Sehr schade (und teuer), dass der SPD-Bus mit gerade einmal 27 Leuten nicht ansatzweise gefüllt werden konnte! Um 9:30 werden die restlichen Demonstranten in Schacht-Audorf mitgenommen.


10:20 - Ankunft in Wacken, gleich geht es zum Dorfplatz, wo das Mahnmal aufgebaut ist




Auch der Bus der Rendsburger Grünen trifft ein.












Auf dem Dorfplatz haben sich bereits einige Demonstranten zusammengefunden.



















Das nennt man kreativen Protest :-)!


Gar nicht mal so schlecht geworden, weiter so! :-)












Die Jusos Itzehoe und Umland haben die Veranstaltung in Wacken organisiert.










12:25 - Die Leute machen sich auf zu den Bussen, gleich geht es nach Brunsbüttel






Die Busse treffen nach und nach am Veranstaltungsort ein.


Die Atomlobby hat einen Namen: Vattenfall = Betreiber vom AKW Brunsbüttel




Tolle Truppe :)






Die Teilnehmer hängen Protestbriefe an den Sicherheitszaun vom Atomkraftwerk.












Für meinen Geschmack noch zu wenig Aufkleber...














Beispiel für einen Protestbrief am Zaun




Auch die Kieler Montags-Protestler waren bei der Demonstration dabei.






































16:00 - Auf geht's zu den Bussen, jetzt geht es nach Hause. Danke an alle Teilnehmer :-)

1 Kommentare:

andreas fleck hat gesagt…

Moin - das war eine tolle Tour! Danke an Sabrina, Eva und Thorge für die Super-Bilder!
Gruß Andreas und Nadim aus Felde

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